Schützenverein "Edelweiß" Offelten e.V.
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Aktivitäten

Es gab schon in den ersten Jahren viele Aktivitäten im Verein. So wurden z.B. Ausflüge geplant und unternommen. Durch den Reinerlös eines Ganztagesschießen hat der Verein den Bau des Kriegerdenkmals in Offelten mit unterstützt.

Ab 1958 wurde die Kapelle Regina für das Schützenfest verpflichtet. Neuer Vereinswirt wurde im gleichen Jahr Klaus Heidsiek, der das Gasthaus Sasse/Tiemann übernommen hatte.

Ab 1959 wurden Schießgruppen aufgestellt, welche fleißig an Vergleichsschießen befreundeter Vereine teilnahmen, die Vorgänger der heutigen Rundenwettkämpfe. Hier wurden die ersten großen Erfolge gesammelt.

1959 wurde beschlossen, eine Vereinsfahne anzuschaffen. Beim Schützenfest 1960 wurde die neue Fahne eingeweiht. Der Anschaffungspreis von 1280,- DM war viel Geld für damalige Zeiten. Spenden in Höhe von insgesamt 320,-DM halfen bei der Finanzierung. Die ersten Fahnenträger waren Friedel Schnucke, Hans-Günther Kreienbrock und Martin Jockheck.

Ab 1961 waren die Zeiten der Kutschfahrten vorbei, die Königspaare wurden ab jetzt in Autos gefahren. Im gleichen Jahr wurde bei Heidsiek im Zelt ein Kameradschaftsabend gefeiert, die Kosten wurden von Vereinswirt getragen. Ein Jahr später wurde beschlossen, wer König werden will, muss verheiratet sein und das 24. Lebensjahr vollendet haben.

Der Verein wächst

In den folgenden Jahren nehmen die Vereinsaktivitäten immer mehr zu. Es treten immer mehr Mitglieder dem Verein bei. 1962 wird dann beschlossen, einen Spielmannszug zu gründen, der dann auch am 29. und 30. Juni zum Schützenfest seinen ersten Auftritt hatte. Erster Tambour war Willi Usler.

1965 wurde erstmals ein Weihnachtspreisschießen veranstaltet unter der Aufsicht des damaligen Schießwartes Helmut Seifert.

Im Jahre 1968 wurde dann das erste Mal ein Jungschützenkönig ermittelt. Dieses war Reinhard Andrae.

Das ereignisreiche Jahr 1969 begann mit dem Wechsel des 1. Vorstizenden. In der Jahres- hauptversammlung wurde in diesem Jahr Friedel Schnucke gewählt. Er übte dieses Amt bis zu seinem Tode im Jahr 1972 aus. Weitere Höhepunkte gab es in diesem Jahr. Der Verein wurde umbenannt zu Schützenverein "Edelweiß" Offelten e.V. , die erste Kranzniederlegung am Ehrenmal fand statt und es wurde bei Heidsiek auf dem neuen Luftgewehrstand geschossen. Dieses war besonders interessant, da man, um dorthin zu gelangen, erst eine ziemlich steile Treppe hinauf musste. Darum hieß es auch bei "Heidsiek auf'm Wiehm".

Auch auf Kreisebene fand man Anschluss. 1970 besuchte der Verein das erste Mal den Kreiskönigsball. In diesem Jahr fand auch der Beitritt zum Westfälischen Schützenbund statt.

Als äußeres Kennzeichen der Vereinszugehörigkeit wurden im Jahr 1972 dann auch die bekannten Ärmelabzeichen angeschaft. Die Entwürfe und Ideen kamen vom damaligen Jungschützen Günter Klich.

Leider mussten wir in diesem Jahr unseren Vorsitzenden Friedel Schnucke zu Grabe tragen. Nachfolger wurde Ernst Kramme, der dieses Amt bis ins Jahr 1978 ausübte (ab 1978 Günther Janwlecke).

Auch das Jahr 1973 war sehr ereignisreich. Am 1.Mai wurde der Anbau des Schießstandes im Walde eingeweiht. Das Schützenfest wurde ab jetzt in eigener Regie geleitet. Bisher war hier Festwirt Gaststätte Heidsiek.

Auf dem Schützenfest auch das erste Mal zu sehen: Ein Jungschützenkönig mit einer Jungschützenkönigin. Bis dato fristete nämlich der Jungkönig eine Art Jungesellendasein. Im September des Jahres wurde dann die Damengruppe gegründet. Eva Schnucke, Leiterin der Gruppe, ist die erste Dame im Vorstand, bekannt auch als "Mutter der Kompanie". Auch für Kinder wurde etwas getan. Für sie gab es ab diesem Jahr eine extra Weihnachtsfeier.

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